Materialien_Akkordeon

Alpaka

Neusilber wird auch als Alpaka/Alpacca bezeichnet und ist ein silberfarbenes Metall, das aus einer Kupfer-Nickel-Zink-Legierung besteht. Neusilber ist silberweiß bis gelb glänzend und zeichnet sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Aufgrund des Nickelanteils wird Alpaka bei Rhomberg nur für Schlüsselanhänger verwendet. Alpakawaren werden meist zusätzlich mehr oder weniger stark versilbert.

Bronze

Mit dem Sammelbegriff Bronzen werden Legierungen mit mindestens 60% Kupfer bezeichnet. Typischerweise handelt es sich um eine Kupfer-Zinn-Legierung. Kupfer und Zinn werden den sogenannten Halbedelmetallen zugeordnet. Dabei handelt es sich um Metalle, die weitestgehend korrosionsbeständig sind.

Carbon

Ein neues Element findet seinen Weg in die Schmuckwelt. Dieses beachtenswerte Material aus verstärkten Kohlenstofffasern heißt Carbon. Neben dem auffallend geringen Gewicht zeichnet sich der schwarze Stoff durch extreme Festigkeit aus. So entwickelt sich das Material zu einem begehrten Bestandteil für stilvolle Accessoires, ganz besonders für Männer. Carbon weist eine hohe Zugfestigkeit auf und ist beständig gegen Chemikalien und Temperatur und wird deshalb unter anderem auch in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizinaltechnik, für die Sportartikelherstellung im Fahrzeugbau und im Modellbau angewendet.

Damaszener Stahl

Der Begriff Damaszener Stahl (auch Damast) ist abgeleitet von Damaskus. Bekannt sind wohl vor allem die legendären Schwertklingen, die aus diesem besonderen Material gefertigt wurden. Damaszener Stahl bezeichnet einen Werkstoff aus einer oder mehreren Eisen-/Stahlsorten, der in poliertem oder geätztem Zustand eine klare Struktur aus mehreren abwechselnden Lagen unterschiedlichen Ausgangsmaterials erkennen lässt. Diese dekorative Musterung macht ihn so beliebt und einzigartig.

Edelstahl

Aufgrund der Härte von Edelstahl und Titan lassen sich traditionelle Techniken der Schmuckherstellung wie das Gießen oder das Schmieden nicht anwenden. Edelstahlschmuck und Titanschmuck verlangen nach einer maschinellen und damit nach einer hochpräzisen Fertigung der Schmuckrohlinge. Im Anschluss werden die Schmuckstücke mit einem Finish versehen, auf Wunsch auf Hochglanz poliert oder edel mattiert. Die extreme Härte verleiht den Schmuckstücken außerordentliche Stabilität. Edelstahlschmuck ist robust, rostfrei und besonders praktisch für den Alltag.

Gold

Gold ist seit Menschengedenken das Zeichen für Reichtum und Macht. Gold rostet nicht, noch oxidiert es – damit behält es seine Farbe, seinen Glanz und seine Beschaffenheit für immer. Deshalb werden bei Hochzeiten auch am liebsten Goldringe getauscht.

Gold wird in verschiedenen Qualitäten/Karat angeboten. In der Schmuckfertigung wird vorwiegend 750er (18 Karat) und 585er (14 Karat) Gold verwendet. Durch die Beigabe von Metallen wie Silber, Palladium und Kupfer können die Goldlegierungen verschiedene Farben annehmen. Neben Gelbgold sind besonders Weiß- und Rotgold sehr beliebt.

Farbvergolden: Es kommt manchmal vor, dass ein Gold-Anhänger nicht die gleiche Goldfarbe aufweist wie das Collier. In einem solchen Fall haben wir die Möglichkeit, beide Artikel im Atelier farbvergolden zu lassen. Das ist nur bei Gelbgoldschmuck möglich.

Keramik

Keramik ist ein anorganischer Stoff, der aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt werden kann. Heute wird zwischen industrieller, Kunst- und technischer Keramik unterschieden, wobei sich insbesondere letztere in der Schmuckherstellung etabliert hat. Keramik ist sehr hart und dadurch extrem kratzfest, pflegeleicht und 100% antiallergisch. Schmuck aus Keramik läuft nicht an, oxidiert nicht und hat eine sehr lange Lebensdauer. Zudem kann Keramik in verschiedenen Farben produziert, mit Steinen besetzt und graviert werden.

Kobalt

Kobalt ist ein seltenes Element und kommt in Meteoriten sowie im Erdkern vor. Es wird überwiegend aus Kupfer- und Nickelerzen gewonnen und gehört zu der Eisen-Platin Gruppe. Gegenüber Gold und Silber hat es eine höhere Verschleißresistenz und ist gegenüber Gold rund 60% und zu Silber ca. 25% leichter. Kobalt-Chrom-Ringe sind aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften schnell zu Favoriten für heiratswillige Paare geworden. Das stahlgraue Schwermetall sieht poliert aus wie Platin, ist korrosionsbeständig aber preiswerter als Platin.

Leder

Junge Trendsetter waren es, die vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten Lederschmuck und insbesondere das Lederarmband auch abseits der Rockerszene wieder gesellschaftsfähig gemacht haben. Heute hat Lederschmuck eine begeisterte Anhängerschaft, unabhängig von Alter und sozialer Schicht. Leder ist geschmeidig und dennoch zäh, für Wasser relativ undurchlässig, aber trotzdem atmungsaktiv.

Palladium

Palladium (ein Metall aus der Platingruppe) ist ein neues Schmuckmetall. Es wird hauptsächlich mit Kupfer legiert und viel als Zusatzmetall für Weißgold-, Platin- und Silberlegierungen verwendet. Bei Schmuckwaren werden folgende Palladiumlegierungen verwendet: 950 und 500. Es ist im Vergleich zu Platin oder Gold wesentlich leichter und angenehm leicht zu tragen. Seine Festigkeit und Härte ist dem von Weißgold gleich zu setzen.

Platin

Das hellweiße Edelmetall großer Härte und Dichte kommt, wie auch Gold und Silber, gediegen vor, oft vermengt mit anderen Metallen derselben Gruppe: Rhodium, Ruthenium, Palladium, Iridium, Osmium. Es zeichnet sich durch eine hohe Widerstandskraft gegen alle Einflüsse von Umwelt und Zeit aus und gewinnt als Material für Eheringe immer mehr Bedeutung. Bei Schmuckwaren verwendete Platin-Legierungen sind 950, 900 und 850.

Rotgold

Bei Rotgold handelt es sich um Gold mit einer Kupferbeimischung, die ihm eine rötliche Farbe verleiht. Das farbliche Spektrum reicht dabei von rötlichem Gelbgold, über Orange, Rostrot bis zu rotem Gold mit leicht violettem Einschlag. Rosa Gold heißt Roségold, wobei der Übergang zu Rotgold fließend ist.

Silber

Silber wird seit mehreren hundert Jahren in verschiedenen Ländern der Welt gewonnen. So hat Silberschmuck eine große Tradition bei vielen Indianerstämmen Nordamerikas, zugleich spielt er aber auch in Europa und Asien eine sehr wichtige Rolle. Um das für die Schmuckherstellung übliche „925-er Sterling Silber" herzustellen, werden üblicherweise 92,5 Prozent Silber und 7,5 Prozent Kupfer legiert. Dadurch wird das Silber fester und korrosionsbeständiger. Neben dem Gießen wird für die Herstellung von Silberschmuck auch die alte Technik des Schmiedens angewandt.

Tantal

Tantal ist ein äußerst selten vorkommendes, graphitgrau glänzendes Metall. Nur wenige Schmuckmacher beherrschen das Schmieden des extrem harten und erst bei 3.000 °C schmelzenden Materials. Ringe aus Tantal sind äußerst hautverträglich, weder Säure noch Chemie greifen die Oberfläche an. Findige Schmuckdesigner haben ein neues Kapitel in Sachen Trauringdesign aufgeschlagen – ob pur oder in Verbindung mit Gold und Diamanten.

Titan

Titan wird aus in der Natur vorkommenden titanhaltigen Mineralien erzeugt. Seine Leichtigkeit bei gleichzeitiger Festigkeit machen es sowohl in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik als auch im Schmuckbereich zu einem beliebten Werkstoff. Titan besticht durch die beste biomedizinische Verträglichkeit aller Materialen und eignet sich besonders für Allergiker/innen. Sein warmer Grauton verleiht Titanschmuck eine großartige Eleganz.

Tombak

Tombak ist eine hochwertige Messingart mit einem hohen Kupferanteil. Die Verwendung von Tombak hat eine lange Tradition bei der Herstellung von Schmuck und wird gerne als Alternative zu Silber und Gold verwendet. Seinen Ursprung hat die Bezeichnung „Tombak" wohl aus dem asiatischen Raum.

Vergoldeter Schmuck

Schmuckdesigner verwenden bei der Herstellung Ihres Schmucks oft das Verfahren des Vergoldens, da mit dieser Methode die Schmuckstücke bei weitem nicht so teuer sind wie bei der Herstellung mit Gold. Beim Vergolden wird ein Grundmaterial, meist Silber, mit einer dünnen Goldschicht überzogen.

Im Gegensatz zu echtem Goldschmuck besitzt vergoldeter Schmuck nur eine dünne Goldschicht, die durch Abrieb entfernt werden kann. Damit der vergoldete Schmuck möglichst lange seine Farbe behält, sollte er vor dem Duschen abgelegt werden. Zur Aufbewahrung empfehlen wir ein Schmuckkästchen. Bei Bedarf mit einem weichen Mikrofasertuch reinigen – bitte keine Reinigungsmittel verwenden.

Weißgold

Bei Weißgold handelt es sich um Gold mit einer Beigabe von Silber oder Palladium, die ihm die helle Farbe verleiht. Das Gold erhält dadurch einen weiß/grauen Grundton, der tendenziell eine leicht gelbliche Färbung annimmt. Die Farbe des Weißgoldes kann durch eine galvanische Behandlung (Rhodinieren) zu einem schönen Weiß aufgehellt werden. Diese Schicht trägt sich nach einem gewissen Zeitraum wieder ab.

Wolfram

Wolfram, ein Edelmetall von höchster Dichte, Festigkeit und Härte, hat den höchsten Schmelzpunkt von allen Metallen und ist extrem widerstandsfähig. Deshalb wird Wolfram bei der Schmuckherstellung in seine endgültige Form gegossen. Das kühle Metall mit seinem makellosen Glanz ist geschaffen, alle Zeiten zu überdauern.

Zirkonium

In seiner natürlichen Form ist Zirkonium ein hartes, glänzendes, silberweiß-farbenes Metall. Es bildet unter hoher Hitze eine Haut aus Zirconiumdioxid, die tiefschwarz und knallhart ist. Das Metall ist aufgrund der Bildung einer festen Oxidschicht extrem korrosionsfest und wird daher außer von Flusssäure nicht von Säuren und Alkalien angegriffen. Zirkonium erlangt jüngst wegen seinen positiven Eigenschaften auch in der Schmuckherstellung von Ringen Bedeutung.